2 Blasen

  1. Ich bereite mich gerade auf zwei Philosophieklausuren nächste Woche vor, springe zwischen Aristoteles, Kant und Habermas hin und her. Dazu allerlei fernöstliche Halbweisheiten à la zenartblog.
  2. Ich habe mir von der Konserve ein Otto-Programm angeguckt. Wie Helge Schneider und Hänsel und Gretel verknüpft werden und die ganzen blöden Reime, die nur in einem gemeinsamen kulturellen Kontext funktionieren.

Dieses Kontrastprogramm (vielleicht ist der Kontrast auch gar nicht so groß – das Wahre soll schließlich das Ganze sein) erzeugte in mir ein plastisches Bild. Mir erschien Habermas seine Lebenswelt als Luftballon. Völlig normal und logisch, in diesem Ballon stabil leben zu können. Wahrscheinlich gibt es mehrere solcher Luftballons und sie werden sich auch überlappen, aber das ist nicht wichtig. Auf jeden Fall schien es mir in diesem Bild völlig klar, dass die buddhistischen Nichts-Anbeter durch meditative Praxis die mystische Erfahrung hinkriegen, relativ stabil außerhalb des Ballons zu leben. Und das, ohne ihn erst poststrukturalistisch zu dekonstruieren.

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