GfK ist keine Sprechweise sondern eine Haltung

19. August 2018


Und vielleicht ist der Fokus auf diese 4 Schritte wirklich ein didaktischer Missgriff. Bei denen, die GfK vermitteln, geboren aus dem Wunsch in möglichst kurzer Zeit – etwa einem Wochenende – möglichst viel rüber zu bringen.

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Körperliche Nähe

23. Mai 2018

Sehr schöner Artikel bei perspective daily über das Bedürfnis nach Berührung, nach körperlicher Nähe.


8 Arten der Beziehung

6. April 2018


Unfreiwilliges GfK-Meme

3. April 2018

Auf mademymday findet sich:

Mich gibt es zweimal. Einmal in lieb und einmal als Arschloch. Du entscheidest, wer von beiden mit dir spricht.

Der Spruch hat mehr Weisheit als geplant: Ja, es ist meine Entscheidung, ob ich in dir ein Arschloch sehe oder einen lieben Menschen – ziemlich unabhängig davon, was du machst.


Alleinsein

23. Februar 2018

Die einfachste spirituelle Disziplin besteht darin, sich ein Stück weit ins Alleinsein und Schweigen zurückzuziehen. Aber sie gehört zugleich zu den schwierigsten. Vielleicht besteht einer unserer mutigsten Schritte darin, mit unseren eigenen Gedanken und Gefühlen zusammen an einen einsamen Ort zu gehen; seine Gebetsmühle, nach der man süchtig ist, zum Stillstand zu bringen und sich einfach auf das einzulassen, was man fühlt, und zwar, was man wirklich fühlt.

Vermutlich gibt es keinen anderen Ausweg aus unserer suchtverfallenen Gesellschaft, unseren suchtkranken und aus den Fugen geratenen Familien, als sich ein gutes Stück weit bewußt ins Schweigen und Alleinsein abzusetzen.

Wenn ich Gesellschaften besuche, in denen vorwiegend Landwirtschaft betrieben wird, Länder wie in Afrika oder die Philippinen, begegne ich suchtfreien Menschen; Menschen, die ein stilles, einfaches Leben führen, die nicht aufgeputscht sind und mit einigen grundlegenden Wahrheiten auskom-men, an die sie sich ihr Lebtag halten. Halten Sie sich vor Augen, wie vieles uns tagtäglich aufputscht: Rundfunk, Fernsehen, Werbeflächen, Unterhaltungen. Wir müssen das ewige Geplapper, die zahllosen Reize leiser stellen; wir müssen uns wieder auf Gefühle einlassen, die wir jahrzehntelang angestaut und verdrängt haben. Wir sind davon überladen, und deshalb haben wir Angst davor, uns dem zu stellen.

Quelle: Richard Rohr, Das zündende Wort, Erscheinungsjahr 1993 – noch vor dem Internetboom und 14 Jahre vor dem ersten I-Phone 2007.


Jenseits von Gut und Böse

17. Dezember 2017

Mein Satz des Tages aus einer Yin-Yoga-Stunde mit Juliane Erbhart:

Ja das könnte klappen. In sprachloser (denn wir haben keine Sprache jenseits von Gut und Böse) meditativer Versenkung dem Nachspüren, was bleibt ohne den Apfel vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen: Freiheit. Die Freiheit, mich nicht mit meinen Urteilen zu identifizieren.
Wenn ich da so auf meiner Yogamatte rumliege, gelingt es mir schon recht gut, tausendmal gedachte Wutgedanken vorbeiziehen zu lassen. Aber auch die wohlwollenden Gedanken, schöne Erinnerungen, tolle Pläne ziehen zu lassen. Das ändert nochmal vieles.
Yoga mit seiner Körperbezogenheit als mystischer Weg mit der Erbsünde des Urteilens zu leben.


Objekt & Sprache

12. November 2017

Eine Übung zum persönlichen Verhältnis zu Konflikten:

  • den Raum verlassen und ein Objekt finden, das das Thema „Konflikt“ symbolisiert (10min)
  • im Kreis Objekte vorstellen und in die Mitte legen: Was habe ich ausgesucht? Was hat es mit Konflikt zu tun? Wesentliche Begriffe/Gedanken werden vom Trainer auf Moderationskarten notiert.
  • Reflektion
  • Gemeinsames Betrachten der Moderationskarten – Reflektion
  • Reflektion über Karten und Objekte

kennengelernt bei Anja Petz/Till Baumann/Harald Weißhaupt

Spannend. Für uns TN steckt viel Information in den Objekten. Sie sind Anker für das Erzählte – quasi das Erlebte. Die sprachliche Essenz verliert Information, macht aber einen Austausch möglich.

Wir sprechen, um uns begegnen zu können. Aber in ihrer Grobheit und Mehrdeutigkeit ist Sprache ein Werkzeug, dass „vollständige“ Begegnung verhindert.

Irgendwie passt da ein Zitat von Uwe Schade dazu:

Deine Augen machen aus tausend Strahlen eine Farbe. Deine Ohren machen aus tausend Schwingungen einen Ton. Deine Hände fühlen in tausend Bewegungen einen Körper. Dein Denken macht aus tausend Wahrnehmungen eine Idee.