… und umgekehrt

12. Juni 2017

Es gibt so einen tiefsinnigen Spruch:

Egal, was mein Gegenüber sagt:
Alles was er oder sie sendet,
ist eine Aussage über sich selbst
und seine/ihre eigenen Bedürfnisse.
Diese Äußerung sagt nichts über mich.

Das funktioniert natürlich auch umgekehrt:

Egal, was ich meinem Gegenüber sage:
Alles was ich sende,
ist eine Aussage über mich selbst
und meine eigenen Bedürfnisse.
Diese Äußerung sagt nichts über mein Gegenüber.


Verallgemeinerter Glühbirnenwitz

11. Juni 2017

Von Sven Hartenstein gibt es den Glühbirnenwitz in der GfK-Version:

anvc_lightbulb-jokes_de

Im ersten Durchlauf natürlich ganz witzig. Im zweiten Durchlauf bleibt mir das Lachen im Halse stecken. Der Witz funktioniert auch mit Wale retten, Klima schützen, Frieden schaffen.

Sich für den Erhalt der Schöpfung einsetzen ist nur eine Strategie – es geht auch anders.


Was ist eine Tat?

22. April 2017

Wenn GfKler mit anderen Wesen interagieren, dann beobachten sie genau und forschen nach Gefühlen und Bedürfnissen. Wenn sie eine These über die Gesamtsituation haben, dann starten sie einen Testballon – die Bitte.

Lässt sich das auf eine Tat, eine Handlung verallgemeinern? Ist dann die Tat eine Bitte an die Wirklichkeit? Ja, das ist ein friedlicher Plan:


SWR2-Feature

8. Dezember 2016

So ein Feature auf SWR2. Eher weniger als „Schulungshörstück“ geeignet. Aber für Leute aus der GfK-Szene in der zweiten Hälfte interessant. Es wird ein Blick auf GfK in Deutschland geworfen:

  • Von der Vision Rosenbergs, dass Gewaltfreie Kommunikation ein Beitrag zum sozialen Wandel sein könne ist nicht viel geblieben. GfK wird in Deutschland mehr so für den persönlichen Frieden, das kleine Glück betrieben.
  • GfK wird in Deutschland oft als Sprechweise vermittelt, es wird Wert auf den typischen GfK-Sprech gelegt – findet eine schwedische Trainerin.

Gen 2.17

13. November 2016

Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.

Nochmal nachgelesen und dieser Baum war nicht einfach so der Baum der Erkenntnis. Es war der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Das heißt Gott hatte den Menschen ohne die Kategorien Gut und Böse geschaffen. Erst durch das Werten, das Einteilen von Handlungen in Gut und Böse fing der Stress an und Kain erschlug Abel.

Vor diesem Hintergrund wird klarer was in Rosenbergs Rumizitat steckt:

Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Und darum geht es in der GfK – das Werten hinter uns lassen.


Sodbrennen und GfK

21. September 2016

Im Klassiker von Rosenberg findet sich die Geschichte von dem Mann der nicht wusste, dass es auch Essen gibt, das kein Sodbrennen verursacht:

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Beobachten vs. Bewerten

16. September 2016

Fragt einer: „Stimmt das Konzept überhaupt? Gibt es Beobachtungen ohne Bewertung? Selbst der Vergleich mit der Kamera hinkt, schließlich hat der Mensch am Sucher durch seine Motivwahl eine Entscheidung, eine Wertung getroffen.“

Nein, es gibt keine Beobachtungen ohne Bewertungen.

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